Munduk

Das Dorf Munduk erstreckt sich über ein paar Kilometer. Das Zentrum liegt auf etwa 800 Meter über Meer. Schon die holländischen Kolonialherren sind von der stickigen Luft an der Küste hierhoch geflohen. Ein paar alte Kolonialhäuser aus dieser Epoche werden heute als Homestays genutzt.

Wer gerne wandert oder einfach nur so die Seele baumeln lassen will, dem kann ich dieses malerisch gelegene Dorf mit seinen herzlichen Bewohnern wärmstens empfehlen.

Kaffee, vor allem Robusta, und Nelken gedeihen auf dieser Höhe prächtig. Der auf Bali allgegenwärtige Kopi Banyuatis hat seinen Namen vom gleichnamigen Dorf unweit von Munduk. Geröstet wird in der Rösterei an der Hauptstrasse von Lovina nach Singaraja.

Einzigartige Aussicht über wunderschöne Reisfelder auf die Nordküste Balis. Selbst die Vulkane von Ost-Java, wie den Bromo oder den Ruang, dessen Rauchwolke im Juli 2015 von Munduk aus deutlich zu sehen gewesen ist.

Dank dem Gunung Api (Vulkan) Ruang bin ich zu einem zusätzlichen Urlaubstag gekommen. Denn als ich nach hause fliegen wollte, war wegen der Aschewolke der ganze Luftraum über Bali für sämtliche Flüge gesperrt. Was für ein Chaos am Tag der Wiederaufnahme des Flugverkehrs!

Ich persönlich kenne Munduk seitdem ich auf Bali gewohnt und diese wunderschöne Insel intensiv bereist habe (also etwa seit 1997).

Gobleg
Umgeben von Arabica Kaffee

Das Dorf Gobleg zieht sich über mehrere Kilometer vom Kraterrand der Seen Tamblingan und Banyu nördlich über eine fruchtbare Hochebene.

Auf dieser Höhe von rund 1'200 Metern über Meer ist es selbst tagsüber recht kühl. Nachts ist es dann auch für mich als Schweizer Alpenlandkind richtiggehend kalt. Wer da keine wärmenden Kleider mithat, wird frieren!

Hier und auf der benachbarten Kraterkette von Kintamani wachsen die fruchtigsten Arabica Kaffeebohnen heran.

Wer das Abenteuer sucht, kann es hier noch finden. Es führen viele, zum Teil haarsträubende, Wege an die Nordküste von Bali runter.